Eisenhofen

Der Ort kam 802 durch Schenkung an den Freisinger Dom. 1107 gehörte er zur Grafschaft Ousen im Huosigau. Das mächtige Freisinger Ministerialengeschlecht der Eisenhofer mit dem Stammsitz in Hof tritt mit Oudelscalch de Usinhoven um 1098/1130 in das Licht der Geschichte. 1418 erbten die Thorer den Besitz. Nach dem Aussterben des Ortsadels finden wir 1506 Eisenhofen im Besitz des berühmten Dr. Dietrich von Plieningen. 1520 kaufte der herzoglich-bayerische Kanzler Dr. Leonhard Eck den Besitz Eisenhofen mit Zugehörung (Schloß Hof). Alsbald erwarb Eck auch die Hofmarken Kleinberghofen und Eckhofen sowie Rechte und Liegenschaften in Erdweg und Walkertshofen.

Nach mehrfachem Besitzerwechsel kam 1622 der gesamte Besitz durch Bischof Veit Adam von Gepeckh an das Hochstift Freising, das die Burg Hof als Sommerresidenz ausbaute. Das Freisinger Pflegeamt Eisenhofen bestand bis zum Jahre 1803. Auf Schloß Hof verbrachte Bischof Franz Joh. Eckher von Freising seine Jugendjahre.

Erfolgsmodell Eisenhofener Dorfchronik

 

Noch wenige Exemplare übrig

Erdweg.- Wer noch keine Chronik Eisenhofen-Hof-Petersberg erstehen  konnte, darf sich freuen. Einige wenige Restexemplare des umfangreichen, 500 Seiten starken Werkes sind noch für 49,-- Euro

zu haben. Bestellungen bitte per e-mail an arzberger-eisenhofen@t-online.de oder telefonisch an Max Scheuböck  unter 08138-1613.