Großberghofen

Im und um den Ort wurden vorrömische und römische Funde gemacht und Siedlungreste aufgedeckt. 809 wird ein Priester Landprecht von Perchoven genannt, 925 ein Edler Jakob, der mit dem Salzburger Erzbischof Güter tauschte. Um 1123/30 übergab Graf Hartwig von Grögling ein Gut dem Domkapitel zu Freising. 1427 gehörte die Vogtei zum Schloß Unterweikertshofen, um 1440 eignet das Dorfgericht den Thorern zu Eisenhofen. 1670 wurde hier der Jesuit Vitus Pichler geboren, der 1736 in München starb und sich als Schriftsteller über das kanonische Recht hervortat. 1704 und 1823 wurde der Ort durch Brände stark in Mitleidenschaft gezogen.